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Pausen

 

 

Räume für Bewegung nutzen

In den Pausen soll Bewegungseinschränkungen durch lange Sitz-Phasen im Unterricht entgegengewirkt werden. Kinder und Jugendliche brauchen Gelegenheit zum Toben, Spielen, Bewegen und Entspannen. Ziel sollte sein, das Schulgelände einschließlich der Innenräume als Bewegungsraum zu betrachten und auszugestalten. Entsprechende bauliche Maßnahmen - wie z.B. die Entsiegelung und Neugestaltung des Schulhofes - erfordern finanzielle und personelle Mittel und Zeit. Bis dahin lassen sich folgenden Vorschläge ohne großen Aufwand sofort realisieren. Bei allem sollten die Schülerinnen und Schüler beteiligt werden, von der Auswahl der Maßnahmen und ihrer Durchführung bis hin zum Aufsichtführen und Aufräumen. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich bewegen, nicht nur bewegt werden.

  • Auf dem Schulhof sollten getrennte Räume für Ruhe und Bewegung ausgewiesen werden, damit bewegungsintensive Spiele ohne Behinderung anderer möglich werden.
  • Es muss geregelt werden, wann der "Toberaum" für welche Gruppe/Klasse zur Verfügung steht.
  • Jeder Klasse wird eine "Pausenkiste" mit Kleingeräten (Bälle, Springseile, Kreide für Hickelkästchen) zur Verfügung gestellt.
  • Eine Lehrkraft regt für einen Teil der Pause Bewegungsspiele an (und spielt selbst mit).

Auch bei schlechter Witterung brauchen Kinder und Jugendliche in der Pause Bewegung.

  • Die schuleigene Turnhalle kann (insbesondere) in der "großen" Pause für Bewegung geöffnet werden. An jedem Schultag macht dort abwechselnd eine Lehrkraft in einer der großen Pausen ein Bewegungsangebot, z.B. montags Basketball, dienstags Rollbrett fahren, mittwochs Fußball, donnerstags Seil springen, freitags jonglieren.
  • In der Eingangshalle wird eine Pausendisco veranstaltet. Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, Musik abzuspielen und zu tanzen.
  • Vor Beginn der ersten Stunde wird in der Pausenhalle oder im Klassenraum 5 Minuten Morgengymnastik angeboten.
  • Für Bewegung im Klassenraum und auf dem Flur gibt es eine spezielle Pausenkiste, gefüllt mit Dingen wie Tischtennisbällen und -schlägern, Ringwurfspielen, Plastikkegeln, Hula-Reifen, Luftballons, usw .

Fischer, Fischer, welche Fahne weht heute?
Eine Schülerin oder ein Schüler wird zum Fischer.
Die anderen stehen in einigem Abstand gegenüber und rufen: "Fischer, Fischer, welche Fahne weht heute?"
Der Fischer nennt eine Farbe, z.B. Blau.
Alle, die etwas Blaues an sich haben, dürfen jetzt über das Spielfeld zum Fischer laufen. Die anderen müssen aufpassen. Der Fischer versucht, sie zu fangen.

Salzsäule
Eine Schülerin oder ein Schüler ist der Fänger, die anderen müssen versuchen wegzulaufen. Wer gefangen wird, erstarrt zur "Salzsäule". Erst wenn man von einem anderen berührt wird, darf man sich wieder bewegen. Damit das nicht geschieht, muss der Fänger seine "Salzsäulen" bewachen. Es muss versuchen, (möglichst) alle in Salzsäulen zu verwandeln. Wer zuletzt übrig bleibt, wird der nächste Fänger.

Die Katze
Eine Schülerin oder ein Schüler ist die Katze, die anderen sind die Mäuse. Die Katze versucht, die Mäuse zu fangen. Jede Maus, die gefangen wurde, wird ebenfalls zur Katze und fängt nun auch Mäuse.

Der Plumpsack geht herum
Die Schülerinnen und Schüler bilden einen Kreis. Eine oder einer nimmt ein Tuch (Plumpsack) und geht damit außen um den Kreis herum. Die anderen singen: "Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht herum. Und wer sich umdreht oder lacht, der kriegt den Buckel vollgemacht."
Irgendwann lässt das Kind den Plumpsack fallen. Bemerkt jemand den hinter ihm liegenden Plumpsack, nimmt er ihn auf und versucht das andere Kind zu fangen. Erreicht das verfolgte Kind die entstandene Lücke, kann es den Platz besetzen und das zweite Kind muss den Plumpssack möglichst unbemerkt platzieren.

Bemerkt eine Schülerin oder ein Schüler überhaupt nicht, dass hinter ihm der Plumpssack liegt, rufen alle: "Eins, zwei, drei, faules Ei." Das Kind nimmt dann den Plumpsack auf, das andere Kind stellt sich in den Kreis und das Spiel beginnt von vorn.

Monkey
Die Schülerinnen und Schüler stehen im Kreis und werfen sich einen Ball zu. Lässt eine oder einer den Ball fallen, wird sie oder er zum "M". Beim zweiten Mal kommt das "O" dazu usw. Hat man den Ball sechs Mal fallen lassen, wird man zum "Monkey" und muss sich verhalten wie ein Affe.

Bäumchen, Bäumchen wechsel dich!
Dies ist ein Spiel für 5 Schülerinnen und Schüler. Vier besetzen die in irgendeiner Weise bezeichneten vier Ecken eines Platzes. Der oder die Fünfte steht in der Mitte. Die "Eckensteher" rufen "Bäumchen, Bäumchen wechsel dich!" und versuchen, ihre Plätze zu tauschen. Dabei muss der oder die Fünfte versuchen, einen der Plätze zu erhaschen. Wer übrig bleibt, geht in der nächsten Runde in die Mitte.

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Bewegungsspiele für drinnen

Graben-Tischtennis
Zwei gleich hohe Schultische werden so gegeneinander gerückt, dass zwischen ihnen ein Graben bleibt. Nun wird Tischtennis gespielt, mit einem Schläger oder - falls keiner vorhanden - mit der flachen Hand. Fällt der Ball in den Graben, gibt es einen Minuspunkt.

Putztuch-Hockey
Als "Sportgeräte" werden ein Besen, ein Putztuch und ein Stuhl benötigt. Die Schülerinnen und Schüler versuchen mit dem Besen das Putztuch unter dem Stuhl hindurch zu schießen. Gewonnen hat, wer das mit den wenigsten Versuchen schafft. Es können auch Mannschaften gegeneinander spielen.

Salat
Die Schülerinnen und Schüler teilen sich in fünf gleich große Gruppen auf und setzen sich in einen Kreis. Eine oder eine steht in der Kreismitte. Jede Gruppe sucht sich den Namen eines Salates oder Gemüses aus: z.B. Kopfsalat, Bohnen, Radieschen, Sauerkraut, Gurken.
Die- oder derjenige in der Mitte muss versuchen, einen Platz in einer der Salatsorten zu finden. Dazu ruft sie oder er zwei Salatsorten auf. Diese müssen nun die Plätze tauschen.
Wer in der Mitte steht, versucht jetzt einen der Plätze zu ergattern und wird dann Mitglied der entsprechenden Salatsorte.
Derjenige, der übrig geblieben ist, nimmt den Platz in der Kreismitte ein und das Spiel beginnt von vorn. Wird "Gemischter Salat" gerufen, müssen alle die Plätze tauschen.
Statt Salatsorten können auch andere Begriffe verwendet werden, z.B. Obstsorten, Tiere, Automarken, Städte.


Mehr Bewegung für drinnen

  • Trigon - die Anleitung gibt's hier,
  • Papierkorb-Zielwurf mit Papierkugeln,
  • Schlusssprung über den Ranzen,
  • über den Stuhlsitz steigen und dabei ein Buch auf dem Kopf balancieren.

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