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Deutschland
Spannendes vom Sport
Historisches
Vom Fahrrad zum Radrennsport
Als Erfinder des Fahrrads gilt der Forstmeister Freiherr
Karl von Drais. Er erfand 1817 eine zweirädrige
Fahrmaschine. Sie wurde Draisine genannt und
bestand aus einem Gestänge mit einem Sitz auf zwei
Rädern. Man setzte sich drauf und stieß sich
mit den Füßen ab - das war wie Rennen auf
Rädern. Am 12.7.1817 schaffte Karl von Drais auf
seiner Draisine die 14,4 Kilometer lange Strecke von
Mannheim nach Schwetzingen in knapp einer Stunde. Für
die damalige Zeit war das ein Rekord - die Post brauchte
für die gleiche Strecke vier Stunden. Es wurden
dann auch Wettrennen mit Draisinen veranstaltet.
Drais war der bekannteste, aber nicht der erste Erfinder
einer Laufmaschine. Schon 1760 hatten der Deutsche Michael
Kassler aus Braunsdorf bei Merseburg, 1784 der Grazer
Mechaniker Ignaz Trexler und 1790 der Franzose de Sivrac
ein ähnliches Gefährt gebaut. In Frankreich
wurde das Fahrrad dann auch weiterentwickelt. Sportlichen
Aufschwung erhielt der Radrennsport nach der Erfindung
der Freilaufnabe durch Ernst Sachs im Jahr 1900. Über
Frankreich und Deutschland verbreitete sich der Radrennsport
in viele Länder.
Unglaubliches
Ausgefallene Rekorde
Schwindel erregend
Ein Mädchen wurde im Jahr 2000 Weltbeste im
Bierkisten-Klettern. Die 11-jährige Rabia Pio
aus Essen erkletterte sich diesen Weltrekord unter 2.500
Essener Schülerinnen und Schülern. Rabia bestieg
am 3. September 2000 einen etwa 12,60 m hohen Turm aus
63 handelsüblichen Bierkisten, die frei und ungesichert
aufeinander gestapelt waren. Rabia war durch ein an
einem Kran befestigtes Seil gesichert, bestieg den Turm
aber ohne fremde Hilfe. Diese Leistung wurde im Guinness-Buch
der Rekorde 2002 veröffentlicht.
Verkehrt herum
Christian Adam aus Dithmarschen hält den Weltrekord
im Fahrrad rückwärts fahren. 2002 brauchte
er für 113,3 km nur 6 Stunden. Außerdem hält
Adam auch den Weltrekord im Fahrrad rückwärts
fahren mit gleichzeitigem Geige spielen: 60, 45
km bewältigte er in 5 Stunden und 9 Minuten.
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