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Polen
Spannendes vom Sport
Historisches
Kylies und Bumerangs
Bei Bumerang denken alle an ein Wurfholz, das nach dem
Werfen zurückkommt, und an Australien.
Aber Bumerang ist nicht gleich Bumerang. Der Jagdbumerang,
der Kylie genannt wird, kommt nicht zum Werfer zurück.
Und das ist auch gut so, denn sonst hätte es für
den Jäger gefährlich werden können. Denn
ein Kylie war bis zu einem Kilogramm schwer, bis zu
1,30 m lang und 2 cm dick. Trotzdem konnte er bis zu
200 m weit fliegen.
Der älteste Kylie wurde nicht in Australien, sondern
in der Oblazowa Höhle in den polnischen Karpaten
gefunden. Er ist sagenhafte 23.000 Jahre alt, aus einem
Mammutstoßzahn geschnitzt und 800 g schwer. Flugversuche
mit einem Nachbau zeigten, dass der polnische Kylie
tatsächlich hielt, was er versprach. Seine Flugbahn
war für die Jagd ideal: Der nachgebaute Kylie flog
- aus Hüfthöhe geworfen - nicht über
1,50 m hoch und hätte ein Tier mit Sicherheit getroffen.
Trotz des Fundes in Polen kann Australien aber weiterhin
als Ursprungsland des Bumerangs bezeichnet werden. Dort
war er am weitesten verbreitet und entwickelt. Der leichtere,
zurückkehrende Bumerang wurde von den Ureinwohnern
Australiens zum Spielen benutzt. Vielleicht wurde er
auch zum Training für den viel schwereren Jagdbumerang
benutzt und diente dazu, versteckte Tiere aufzustöbern,
die dann mit dem Kylie erlegt wurden.
Unglaubliches
Ausgefallene Rekorde
Ballkünstler
Die längste Zeit einen Tennisball mit den Füßen
in der Luft zu halten gelang am 11. November 1999
Jacek Guzowski, und zwar genau 5 Stunden, 28 Minuten
und 59 Sekunden lang. Dabei berührten seine Füße
den Tennisball 35.000 Mal - im Durchschnitt etwa 107
Mal pro Minute oder 1,8 Mal pro Sekunde.
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