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Häufig bleibt die Küche kalt
Ein Großteil der lettischen Speisen wird
kalt serviert. Das hat einen Grund: Weil die Bauern
in früheren Zeiten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang
auf dem Feld arbeiteten, hatten sie erst am Abend
Zeit für warmes Essen. Später wurde
diese Essgewohnheit allgemein übernommen.
Einfluss auf die Küche hatten auch die Nachbarn
aus Schweden und Russland, dem Lettland lange
Jahre angeschlossen war.
Burkanu pardevejs (Teigtaschen mit Möhrenfüllung)
Zutaten (4 Portionen):
Für die Füllung:
3 mittelgroße Möhren
2 Eier
½ Glas saure Sahne
½ Glas Zucker
3 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
1 Esslöffel gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
Für den Teig:
½ Würfel Hefe
½ Glas saure Sahne
3 Esslöffel Zucker
1 Glas Mehl
75 g flüssige Butter
1 Eigelb
Zubereitung:
- Für die Füllung die Möhren
schälen, in dünne Scheiben schneiden
und etwa 10 Minuten in wenig Salzwasser weich
kochen.
- In der Zwischenzeit 1 Ei hart kochen und fein
hacken. Möhren abgießen, mit Zucker,
saurer Sahne, Eierwürfeln, Zitronenschale
und Petersilie vermengen.
- Mit Salz und Pfeffer würzen und das rohe,
zweite Ei unter die Masse rühren.
- Für den Teig die Hefe in der zimmerwarmen
sauren Sahne auflösen und den Zucker hineinrühren.
- Das Mehl und die Butter hinzufügen und
alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten
gehen lassen.
- Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig
ausrollen und Plätzchen mit einem Durchmesser
von etwa 10 cm ausstechen.
- Je einen gehäuften Esslöffel Möhrenmasse
darauf verteilen, zu Teigtaschen zusammenklappen
und an den Rändern gut andrücken.
- Die Teigtaschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Backblech legen und mit dem verquirlten Eigelb
bestreichen.
- Im heißen Backofen auf der mittleren
Schiene 25-30 Minuten backen, bis die Teigtaschen
goldbraun glänzen.
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